Brustkorrekturen mit Hilfe der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie
Dr. Jethon erläutert im GesundheitsMagazin aktuell die vielfältigen Möglichkeiten moderner Brustchirurgie — von der Vergrößerung über Straffung bis zur Verkleinerung.
Im Interview mit dem GesundheitsMagazin aktuell erläuterte Dr. med. Christoph Jethon als Fachspezialist für Plastische und Ästhetische Chirurgie die vielfältigen Aspekte und Vorgehensweisen rund um Operationen der weiblichen Brust — einem seiner Schwerpunktgebiete.
Warum Brustoperationen?
Die weibliche Brust gehört zu den sekundären Geschlechtsmerkmalen und hat eine große Bedeutung für das Selbstgefühl und das seelische Wohlbefinden. Brustgröße, Symmetrie und Form werden als entscheidend für ein individuelles Schönheitsideal betrachtet. Mit Hilfe operativer Eingriffe können heute erfolgreiche Korrekturen vorgenommen werden — ob Verkleinerung, Straffung oder Vergrößerung.
Die Bedeutung der Aufklärung
Dr. Jethon betont die besondere Sensibilität bei der Beratung: Patientinnen stellen sich vor einer Operation zweimal in der Praxis vor. Beim ersten Besuch erfolgt eine umfangreiche mündliche und schriftliche Aufklärung über alle Möglichkeiten und Risiken. Erst nach einer Bedenkzeit und bei fortbestehendem Interesse wird die Aufklärung wiederholt und die Einverständniserklärung eingeholt.
Wünsche und Realität
Einer der schwierigsten Aspekte ist die Abstimmung zwischen den Wünschen der Patientin und den realistischen Möglichkeiten eines Eingriffs. Die gesamte körperliche Ästhetik muss stimmen, und die Gesundheit darf nicht aufs Spiel gesetzt werden. Bei psychischen Belastungen wird darauf hingewirkt, andere Lösungswege zu finden.
Moderne Implantate und Sicherheit
Verwendet werden hauptsächlich gel-gefüllte, texturierte Silikon-Implantate mit Kohäsiv-Gel, die nicht ausfließen können. Die Sicherheitsstandards befinden sich auf höchstem Niveau. Brustvergrößerungen werden meist ambulant durchgeführt — Patientinnen können zwei Stunden nach der Operation nach Hause gehen. Für die Nachversorgung erhält jede Patientin Schmerzmedikation, Antibiotika und einen speziellen Sport-BH für vier bis sechs Wochen.

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GesundheitsMagazin aktuell — 1. Januar 2007
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