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Spezialbehandlung

Wenn das Schwitzen unerträglich wird

Wie mit Botulinumtoxin übermäßiges Schwitzen (Hyperhidrose) erfolgreich behandelt werden kann — Dr. Jethon im Gespräch über Ursachen und Therapie.

IHR Gesundheitsmagazin 20. Februar 2015 1 Min. Lesezeit

Im IHR Gesundheitsmagazin sprach Dr. med. Christoph Jethon über die erfolgreiche Behandlung von krankhaftem Schwitzen (Hyperhidrose) mit Botulinumtoxin — einer bewährten und effektiven Methode.

Was ist Hyperhidrose?

Schwitzen ist ein lebenswichtiger Vorgang zur Temperaturregulierung. Bei Menschen mit Hyperhidrose ist dieser Regelkreislauf jedoch gestört: Sie schwitzen rund um die Uhr, unabhängig von Temperatur oder Anstrengung. Man unterscheidet die primäre Hyperhidrose (genetisch bedingt, häufigste Form) von der sekundären Form, die Symptom einer anderen Erkrankung wie Diabetes oder Schilddrüsenüberfunktion sein kann.

Botox: Mehr als nur Faltenbehandlung

Botulinumtoxin bewirkt eine Stilllegung der Erregungsübertragung vom Nerven auf den Muskel — ein Prinzip, das seit über 30 Jahren in der Medizin genutzt wird. Bei der Hyperhidrose-Therapie hemmt es die Nerven, die die Schweißdrüsen zur übermäßigen Produktion anregen. Wo kein Impuls mehr gegeben wird, findet auch keine Schweißproduktion statt.

Ablauf und Ergebnis

Das Botulinumtoxin wird in kleinen Abständen und genau dosiert unter die betroffene Hautpartie injiziert. Eine signifikant schweißreduzierende Wirkung tritt wenige Tage nach der Behandlung auf. Die meisten Patienten sind ausgesprochen zufrieden, auch wenn die Wirkung je nach Patient etwa 6 bis 10 Monate anhält. Die Behandlung kann mehrfach wiederholt werden — die Wirkungszeit verlängert sich tendenziell sogar.

Kosten und Erstattung

Die Kosten variieren je nach Behandlungsareal und Medikamentenmenge. Private Krankenkassen übernehmen die Kosten fast immer, und mittlerweile beteiligen sich teilweise auch gesetzliche Kassen an den Behandlungskosten.

Originalartikel im IHR Gesundheitsmagazin

Hyperhidrose Schwitzen Botox Botulinumtoxin

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IHR Gesundheitsmagazin — 20. Februar 2015

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Persönliche Beratung

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