Das Wichtigste vorab
- Die Erektionsfähigkeit wird durch den Eingriff nicht beeinträchtigt
- Schwellkörper, Nerven und Gefäße bleiben vollständig unberührt
- Vorübergehende Veränderungen der Empfindlichkeit während der Heilung sind möglich und bilden sich zurück
- Ab Woche 5 nach dem Eingriff ist sexuelle Aktivität wieder möglich
Auf dieser Seite
- Die Erektion bleibt unberührt
- Was anatomisch unberührt bleibt
- Vorübergehende Veränderungen in der Heilungsphase
- Bei bestehenden Erektionsproblemen
- Wann wieder sexuelle Aktivität möglich ist
Die Erektion bleibt unberührt
Die Penisverlängerung durch Ligamentotomie greift nicht in die Strukturen ein, die für die Erektion verantwortlich sind. Die Schwellkörper, die bei sexueller Erregung mit Blut gefüllt werden, liegen im Penisschaft — und dort wird bei der von Dr. Jethon angewandten Technik nicht operiert.
Auch die Blutversorgung und die Nervenleitung bleiben unverändert. Der Eingriff beschränkt sich auf den Bereich des Haltebands im Schambereich. Der Penis selbst wird nicht geschnitten, nicht manipuliert und nicht verändert — abgesehen davon, dass mehr von ihm sichtbar wird.
Was anatomisch unberührt bleibt
Um zu verstehen, warum die Erektion nicht gefährdet ist, hilft ein Blick auf die Anatomie:
- Corpora cavernosa (Schwellkörper) — die für die Erektion zuständigen Strukturen bleiben vollständig intakt
- Neurovaskuläres Bündel — Nerven und Gefäße, die Empfindung und Durchblutung steuern, werden nicht berührt
- Harnröhre — bleibt in ihrer gesamten Funktion unverändert
Die Ligamentotomie löst lediglich das Halteband, das den Penis am Schambein fixiert. Alle funktionellen Strukturen befinden sich in einem anderen anatomischen Bereich.
Vorübergehende Veränderungen in der Heilungsphase
In den ersten Wochen nach dem Eingriff kann ein leichtes Spannungsgefühl oder eine vorübergehend veränderte Empfindlichkeit auftreten. Das ist normal und Ausdruck der Wundheilung im Operationsbereich.
Diese Veränderungen bilden sich erfahrungsgemäß vollständig zurück. Erektionen können in der Heilungsphase gelegentlich als unangenehm empfunden werden — ein Effekt, der mit abklingender Schwellung verschwindet.
Bei bestehenden Erektionsproblemen
Wenn bereits vor dem Eingriff Erektionsstörungen bestehen, ist eine separate Abklärung durch einen Urologen sinnvoll. Die Penisverlängerung behandelt keine Erektionsprobleme und verschlechtert sie auch nicht — aber sie sollte nicht mit einer Lösung für bestehende Funktionsstörungen verwechselt werden.
Dr. Jethon bespricht solche Themen im Beratungsgespräch offen und verweist bei Bedarf an geeignete Fachkollegen.
Wann wieder sexuelle Aktivität möglich ist
Ab etwa fünf Wochen nach dem Eingriff ist sexuelle Aktivität in der Regel wieder möglich. Dieser Zeitraum gibt dem Gewebe ausreichend Zeit zur Heilung. Dr. Jethon gibt eine individuelle Einschätzung und bespricht den geeigneten Zeitpunkt mit Ihnen.
Häufig gestellte Fragen
Kann die OP die Erektion verbessern?
Die Penisverlängerung ist kein Eingriff zur Behandlung von Erektionsstörungen. Sie verändert weder die Erektionsfähigkeit noch die Erektionsqualität. Wenn Sie Schwierigkeiten mit der Erektion haben, ist eine urologische Abklärung der richtige Weg.
Verändert sich die Empfindlichkeit dauerhaft?
Nein. Vorübergehende Veränderungen der Empfindlichkeit in den ersten Wochen sind möglich und bilden sich zurück. Da am Penis selbst nicht geschnitten wird, bleiben die Nervenbahnen intakt.
Können nächtliche Erektionen in der Heilungsphase problematisch sein?
Nächtliche oder spontane Erektionen in den ersten Wochen können ein leichtes Spannungsgefühl verursachen. Das ist unangenehm, aber nicht schädlich und klingt mit fortschreitender Heilung ab.